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Lexikon für Taucher


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Kreislauf

Der Blutkreislauf besteht aus dem Herzen und den Blutgefäßen. Blutgefäße, die zum Herzen führen, werden als Venen bezeichnet, diejenigen, die vom Herz wegführen, als Arterien. Je weiter die Blutgefäße vom Herzen entfernt sind, umso verzweigter werden sie, und umso kleiner wird auch ihr Durchmesser. Arterien werden zuerst zu Arteriolen und diese dann zu Kapillaren, welche das Gewebe versorgen. Diese führen wiederum zusammen und bilden die postkapillaren Venolen, die zu Venen werden.

* arterielle System: linke Herzkammer in der Systole (Kontraktionsphase), Arterien des Körperkreislaufs, Arteriolen

* Niederdrucksystem: Kapillaren, Venolen, Venen, rechter Vorhof und Kammer, Lungenarterien,-kapillaren und –venen, linker Vorhof und linke Kammer in der Diastole ( Erschlaffungsphase)


Die Herzleistung wird beeinflußt von

* Herzfrequenz: Anzahl der rhythmischen Kontraktionen des Herzens, in Ruhe ca. 60 – 90 Schläge/min, ist abhängig von Belastung

* Schlagvolumen: Menge des Blutes in ml, die während der Systole ausgeworfen wird, in Ruhe ca. 70 – 100 ml, ist abhängig von Körperlänge, Körperlage

* Herzzeitvolumen: Blutmenge, die pro Zeiteinheit gefördert wird


Blutdruck:
Arterieller Blutdruck, schwankt zwischen einem Maximal- (systolisch) und Minimalwert (diastolisch). Der Blutdruck in den Arterien steigt bei der Kontraktion des Herzens. Wenn sich die Herzklappen geschlossen haben, um ein Zurückfließen des Blutes zu verhindern, fällt der Blutdruck wieder ab. Der systolische Blutdruck steigt bei Belastung an.

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