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Lexikon für Taucher


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Flachwasser-Bewusstlosigkeit

Als Flachwasserbewusstlosigkeit bezeichnet man Fälle, bei denen ein Taucher beim Apnoetieftauchen erst beim Wiederauftauchen in flacherem Gewässer bewusstlos wird.

Der Atemreflex wird in der Hauptsache durch einen bestimmten CO2 Partialdruck ausgelöst. Durch Hyperventilation vor dem Abtauchen wird CO2 abgeatmet, der Atemreflex setzt später ein.
Beim Abtauchen erhöht sich der Sauerstoffpartialdruck durch den steigenden Lungeninnendruck, so daß der Sauerstoffvorrat auch in Hinblick des verspäteten Atemreizes besser vom Körper ausgenutzt werden kann. Wird wieder aufgetaucht, so entspannt sich die Atemluft in den Lungen, der Sauerstoffpartialdruck in der Lunge sinkt und unterschreitet den für einen Gasaustauschn notwendigen Grenzwert von ca. 130 mb.

Es kommt zur Bewusstlosigkeit.

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