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Diverses - Sparte eBay

illegaler eBay-Trick

Eingetragen am 02.10.2007

Du möchtest eine Ware verkaufen, die auch absolut betrachtet einen gewissen Wert dar stellt.
Dafür möchtest Du einen bestimmten Preis erzielen.
Natürlich könntest Du ein Anfangsbegot einstellen. Nur, hier kommt der psychologische Faktor:
Der Reiz von eBay besteht ja in erster Linie auf das Ansprechen des Jagdinstinktes.

Möchtest Du den Betrag X erzielen und gibst einen Startpreis ein, bietet darauf kein Mensch, bestenfalls einen Euro darüber.
Weil, es scheint Dir ja auch zu reichen ;-)
Darum stellt auch kaum jemand einen Artikel mit einem Startpreis ein, jedenfalls nicht die Profis.
Dann könntest Du auch zu einem Festpreis einstellen. Das macht durchaus Sinn, wenn sich Dein Preis im Rahmen befindet.
Bei Privatleuten mit gebrauchten Artikeln lohnt sich das IMHO aber nicht, denn dieser Preis müsste sehr niedrig ausfallen. Das lohnt nur bei gewerblichen Angeboten und Neuware.

Also sollte jede Auktion bei einem Euro beginnen.
Nur ist es fraglich, ob auch der notwenige Preis erziehlt wird, Gründe können dafür z.B. ein ungünstiger Zeitpunkt der Einstellung sein.
Ich habe erlebt, wie die Erstausgabe des Brockhauses für 10 Euronen weg gegangen ist...

Also wenden einige findige Leute diesen laut eBAy-AGB unerlaubten Trick zum pushen des Angebots an:
- Sie richten ein zweites Konto ein, über welchem der Preis geboten wird, der zumindest erziehlt werden soll.
- Sie beauftragen einen Dritten, auf die Auktion einen bestimmten Betrag zu setzen.

Nur, wird hier ein unrealistischer Preis geboten (gepusht), geht der Anbieter u.U. leer aus und darf auch noch die eBay-Gebühren zahlen.
Setzt er ihn niedrig an, ist es eigentlich auch egal, da er ja wahrsacheinlich eh überboten wird.
Man kann es drehen und wenden wie man will, eigentlich ist das Pushen für den Verkäufer Blödsinn. Wenn er nicht in der Lage ist, die Ware zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen, hat das zumeist Gründe, siehe auch:
bericht_eBay Verkäufer.html
Abgesehen davon, wird der Verkäufer erwischt, gibt es Ärger mit eBay. Der ist sogar vorprogrammiert, da es Analysetools gibt :-)

Ärgerlich kann der Trick für potentielle Käufer sein, da ihnen u.U. ein Angebot entgeht, oder arglose Naturen tatsächlich zuviel zahlen.

Also darum liebe Verkäufer, lasst es besser, beschäftigt euch lieber mit dem o.g. Link.

 

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