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Blog - Sparte Internet

iGoogle

Eingetragen am 15.02.2010

Gerade habe ich iGoogle kennen gelernt...

Was ist iGoogle?

Bild iGoogleiGoogle ist eine personalisierte Startseite bei der Suchmaschine Google. Nutzer können unzählige sog. Gadgets aus einem speziellen Verzeichnis einfügen und diese in Echtzeit auf ihre iGoogle-Seite verschieben und Einstellungen ändern.
Angefangen von Spielen, Nachrichten, ne Uhr und vieles, vieles mehr...
Genial finde ich die ToDo-Liste, die man mit Freunden teilen kann. So sind Absprachen kinderleicht. Selbstverständlich kann man das Layout nach seinen Bedürfnissen aus einer schier unzähligen Anzahl an Vorlagen auswählen. Ich habe es bisher nicht geschafft, alle Layouts anzusehen.
Weitere Funktionen bei iGoogle sind ein Chat, in dem auch Gespäche oder Video-Chat möglich sind. Dass man über iGoogle auch die Google-Suchmaschine bedienen kann, versteht sich von selbst ;-)

Für mich ist iGoogle als Startseite genial. Ich bekomme gleich meine aktuellen Nachrichten serviert, weiß wie das Wetter wird, habe unmittelbaren Zugriff auf Wikipedia, sehe, wer von meinen Freunden online ist und kann bei Bedarf ein wenig Chatten.
IGoogle ist mich eine Informations- und Kontaktzentrale gleichermaßen. Aktivitäten oder auch Videos kann man ähnlich wie bei Facebook automatisch bei YouTube oder sonstigen Diensten veröffentlichen.

Wie gehts?

Um den Dienst nutzen zu können, benötigt man ein Konto bei Google, klar, man muss ja identifiziert werden. Ich sehe das aber nicht als Nachteil, eher im Gegenteil...
Mit diesem Konto kann man zugleich als Homepagebetreiber die Dienste wie AdSense, AdWords, die Webmastertools oder auch Google-Analytics verwenden. Als privater Homepagebetreiber ist die Einbindung eigener GoogleMaps auch ein netter Gimmick.

Datenschutz

Nun ja, dies sehe ich mit gemischten Gefühlen. Nutzerverhalten ist für Firmen das A & O und bares Geld wert. Google kennt hier nicht nur den Namen und die Mailadresse, sondern kann das Surfverhalten personifizieren! In null Komma nix ist hier ein Interessenprofil zu erstellen und Google verdient sein Geld mit Werbung.
Ein Schelm, wer hier übles dabei denkt...
Ein weiterer Punkt ist die Vernetzung zu anderen Anwendungen wie z.B. YouTube oder anderen sozialen Netzen. Ich unterstelle Google nichts, aber zumindest besteht hier eine potentielle Gefahr und sei es nur durch ein mögliches Loch.

Tipp

Man sollte also mit der Preisgabe von persönlichen Daten möglichst sparsam umgehen. Das geht nicht immer, so wie bei mir. Ich nutze AdWords und AdSense, hier ist es von nöten, dass Google nicht nur meinen Namen und Adresse kennt, sondern auch meine Bankverbindung.
Mir ist es eigentlich egal, dass Google meine Interessen kennt oder weiß, auf welchen Seiten ich mich tummel...
Wenngleich die Erstellung eines, vielleicht auch pesonifizierten Nutzerprofils kaum zu verhindern ist sollte man zumindest vorsichtig mit seinen Veröffentlichungen sein. Jeglicher Mist, den man hier verzapft, erscheint u.U. mehrfach im Netz und dies kann dann schon mal eine Karriere kosten ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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