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Blog - Sparte Politik

Widerstand gegen die neue Fehmarnbeltquerung

Eingetragen am 15.02.2011

Nach Stuttgart nun ein Fehmarn21?

Der Bau einer festen Querung des Fehmarnbelts zwischen Dänemark und Deutschland ist ein europäisches Verkehrsprojekt.
Vorgesehen ist eine 19 Kilometer lange Querung und ein Ausbau der Schienen- und Straßenhinterlandanbindungen in Deutschland und Dänemark.
Die Kosten trägt überwiegend Dänemark, refinanziert soll das Projekt über Mautgebühren. Die Betreibergesellschaft will Ende 2012 mit den Bauarbeiten beginnen und 2018 soll die Querung in Betrieb genommen werden.

Dieses Projekt ist um ein mehrfaches gigantischer als das Stuttgart-Projekt und die Folgen auf die Umwelt nicht wirklich kalkulierbar. Zwar ist man von einer Brückenlösung ab und plant einen Tunnel, doch auch hier werden noch einige Fragen aufgeworfen.
Hier wird geplant und beschlossen, ohne dass das Projekt der Fehmarnbeltquerung in das Bewußtsein der betroffenden Bevölkerung vorgedrungen ist.
Ganz zart regt sich nun Widerstand bzw. eine kleine Gruppe stellt das Projekt der Fehmarnbeltquerung in Frage.

Ich gebe zu, ich persönlich habe noch keine wirkliche Meinung zu dem Projekt, da mir dazu zu viel Hintergrundwissen fehlt.
An Stuttgart21 hat mich gestört, dass der Aufschrei in der Bevölkerung erst erfolgte, als alles unter Dach und Fach war und die Bagger anrollten.
Diskussionen und Widerstand müssen vorher statt finden, nur dann kann IMHO etwas bewirkt werden.

Aus diesem Grunde habe ich mein technisches KnowHow zur Verfügung gestellt und auf Anregung Betroffener die (bisher einzige) Diskussionsplattform geschaffen:

www.fehmarn21.de

Hier fängt Demokratie an, wer sich am Anfang nicht beteiligt, soll sich bitte nicht wundern, wenn er von Wasserwerfern weg gespült wird...

 

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