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Diverses - Sparte Internet

Was ist ein Partnerprogramm

Eingetragen am 17.07.2009

Der Anbieter einer Dienstleistung, Ware, etc. bietet Webseitenbetreibern an, z.B. durch Links oder einem Frame sein Produkt in die Webseite ein zu binden.
Nimmt nun ein Besucher über die eigene Webseite ein Angebot war, so erhält der Webseitenbetreiber eine Provision.
An sich eine gute Idee, aber Du solltest auch die Tücken kennen!

Die Technik
Oft wird ein Portal in ein Frame geladen. D.h., der Besucher glaubt, das Angebot bezöge sich auf den Domainnamen und merkt nicht, dass der eigentliche Anbieter ein ganz anderer ist.
Nimmt dieser ein Angebot war, wird ein Cookie (eine kleine Datei z.B. zur Identifikation) gesetzt, um eine Bestellung einem Partner zuzuorden.

Die Problematiken:
Diese Framesets werden von den Suchmaschinen schwer oder nahezu nicht gelistet.
Diese listen fast nur "richtige" Internetseiten. Ein Frameset ist nichts anderes als ein "Fenster" in dem der eigentliche Inhalt geladen wird.
Als Betreiber einer Internetseite will man aber auch gefunden werden, so gerät man schnell ins Hintertreffen.
Abgesehen von den Frames...
Bei Google spielt das PageRank, wenn auch nicht so wie früher, für das Ranking (wie eine Seite in der Ausgabe gelistet wird) eine wichtige Rolle. Eine Seite wird in der Regel um so höher gewichtet, je mehr Links auf die Seite verweisen. Dies ist bei neuen Seiten aber kaum der Fall, hier ist sehr viel Promotion angesagt.
Es ist schwer, ein gutes PageRank zu erzielen, da ja alle Partnerseiten durch Links schon auf den Anbieter verweisen, der natürlich auch keine Frames einsetzt...
Dessen PageRank steigt dadurch unaufhörlich, während die eigene Seite zunehmend ins Hintertreffen gerät.
Ein weiteres Problem ist die Abrechnung bei den Partnerprogrammen, hier sind Cookies unabdingbar. Nur, viele Surfer schalten diese Funktion zur Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte ab. Eine Bestellung kann dann dem Partner nicht  zugeordnet werden und die Provision geht verloren.
Wie schon erwähnt, wird oft mit Frames gearbeitet, der Besucher glaubt, unter der Domain IhrName.de würde sich auch das Angebot befinden. Dieses wirft meiner Meinung nach auch rechtliche Probleme auf. Du hast  ja keinen Einfluss auf das Angebot, sollte der Anbieter nun gegen geltendes Recht verstossen, oder es kommt zu anderen Problemen, haftest Du meiner Meinung nach als Domaineigner mit.
 

Viele Merchandise-Unternehmen, also die Firmen, die ihre Angebote über Partnerprogramm-Dienstleister anbieten, untersagen SEO (Suchmaschinenoptimierung) ihrer Produkte. Was soll das? So sind keine Gewinne über ein Partnerprogramm zu erzielen!

Partnerprogramme und Affiliate bei eBay ...
Gerade bei eBay werden Partnerprogramme zu hauf mit dem Versprechen des leichten Geldverdienens für wenig Geld angeboten. Diese Werbeversprechen halte ich zumindest für fragwürdig.
Was hat der ebay-Anbieter vom Verkauf?
Dieser ist zumeist schon Partner eines Partnerprogramms. Er erhält für jede Weitervermittlung, bzw. Werbung eines neuen Partners eine zusätzliche Provision, dazu natürlich noch den Auktionspreis.
Manchmal verkauft er auch gleich ein Webhostingpaket dazu und verdient daran noch einmal.
Wenn es denn eBay sein soll:
Achtet auf Top-Level-Domains wie IhrName.de (.com, .info, .net...)
Auf Domains wie http://IhrName.de.vu solltet Ihr nicht steigern, dieses sind Sub-Domains, werden oftmals nicht in Suchmaschinen gelistet und sind meiner Meinung nach völlig wertlos.
Manche eBay-Anbieter erklären, es handele sich um einen Privatverkauf, obwohl eine Firma dahinter steht. Für mich rechtlich unhalthaltbar, ich habe den Verdacht, es dient nur dem Zweck, Verantwortung abzuwälzen oder das Finanzamt zu hintergehen. Von dem Auktionspreis müsste nämlich eigentlich MwSt gezahlt, eine Rechnung ausgestellt und die Auktion in die Bilanz einfließen.

Das vorgesagte gilt auch für Anbieter außerhalb von eBay. Da bieten findige Genossen Geschäftsmodelle von zu Haus aus an. Oft sehr professionelle Seiten, aber ohne Infos. Diese bekommt man dann erst nach einer Mail um so den Besucher neugierig zu machen. Versprochen werden horrende Gewinne und da die Leute geil auf Kohle sind fallen sie auf derartige Werbung herein.
Letztendlich werden auch hier lediglich nur Partnerprogramme verkauft.

Trotzdem ist es möglich, ein kleines Einkommen mit einem Partnerprogramm zu erzielen.
...vorausgesetzt, Du besitzt Kenntnisse über HTML um Deine Seite zu erstellen und anzupassen, sowie über die Arbeitsweise von Suchmaschinen.
Bedenken solltest Du, dass auch mit einem Partnerprogramm ein nicht unerheblicher Arbeitseinsatz notwendig ist, der über die einfache Erstellung einer Homepage hinaus geht.
Lese dazu: Suchmaschinenoptimierung.html

Mit einem Partnerprogramm zum mäßigen Erfolg:

 

 

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