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Kritik - Sparte Fotografie

Tokina 12-24 DX

Eingetragen am 07.12.2008

Ein Weitwinkel musste her...

Überhaupt und für den Einsatz unter Wasser musste ein preiswertes Weitwinkel-Objektiv her.
Angedacht war ein Weitwinkel-Zoom im Bereich um 10-24mm.
Aber welches? Bemüht man wieder all die Foren, gehen die Meinungen wieder auseinander, ob z.B. Sigma oder Tokina... ;-)
In der Tendenz glaubte ich zu erkennen, dass das Tokina einen Tick besser sein soll, als das Sigma. Preislich tun sie sich beide nicht viel.
Letztendlich habe ich mich dann aus dem Grund des Tokina Pro-Lagers und der Bewertungen in Tests für das

Tokina AT-X Pro 4/12-24 mm SD (IF) DX (Nikon)

entschieden und weil es in meinem Domport passt.

In vielen Testberichten wird mal wieder ganz schön lobgehudelt. Tolle Leistungen, Schärfe, Verarbeitung...
Das Tokina ist ein relativ (liegt im Auge des Betrachters, da man hierfür schon eine mittelprächtige Kompaktkamera erwerben kann) preiswertes Objektiv, da sollte man mit diesen Bezeichnungen etwas vorsichtiger umgehen.

Ich möchte mich auch nicht mit Vergleichen von Daten abgeben, die m.E. in der Praxis eher marginaler Natur sind und schildere einfach meinen Eindruck.

Tokina 12-24 DXMit um 500,- Euro ist das Tokina AT-X Pro 4/12-24 auch nicht gerade ein Billigobjektiv, hier kann man auch etwas Leistung erwarten.
So hätte ich in dieser Preisklasse zumindest einen Transportbeutel erwartet, auch wenn das Objektiv in der Fototasche lagert.
Hält man das Objektiv in der Hand, fühlt es sich sauber verarbeitet an. Als gewöhnungsbedürftig empfinde ich die Umstellung von AF auf MF. Finde ich die Idee mit dem breiten Ring nicht schlecht, so lässt er sich zumindest an meinem Objektiv schwer bedienen und ist manchmal recht hakelig.
Nun gut, die ersten Bilder wurden gemacht...
Die Mechanik arbeit schnell, exakt und zuverlässig. Auffallend ist für mich, dass sich die Verzeichnung doch sehr in Grenzen hält, dies hätte ich bei einem solchen Weitwinkel nicht erwartet.
Die Bildschärfe liegt deutlich unter der der meines NIKKOR 18-200mm. Kann man mit leben, in Ordnung, aber ist wirklich kein Hit.
Die Brennweite soll bei gleichbeibend bei F4 liegen. Soll, denn zumindest bei meiner D80/90 sind teilweise keinen kleineren Blenden als 5.6 möglich.

Fazit:
Ich finde das Objektiv insoweit ok. Die Mechanik ist flott und präzise, Die Bildqualität liegt, soweit ich das beurteilen kann, im unteren Mittelmaß.
Die geringen Verzeichnungen sind ein deutliches Plus.
Als negativ empfinde ich die hakelige AF-MF Umstellung, Bildqualität und die Lichtstärke. Gerade in Punkto Bildqualität hätte ich schon etwas mehr erwartet.
Das Preis- Leistungsverhältnis sehe ich so als ausreichend an, haarscharf an mangelhaft vorbei geschrammelt...

Tipp:
Gerade wegen der Bildschärfe sollte man die anderen Alternativen ausprobieren und dann entscheiden.

Techn. Daten:

Sensortyp:
APS-C (23.7x15.6mm) (CCD oder CMOS)

Zoombereich:
12-24mm

Lichtstärke:
f4 konstant [f22]

Optischer Aufbau:
13 Elemente 11 Gruppen

Minimale Einstellentfernung:
30cm

Filterdurchmesser:
77mm

Abmessungen:
84x89,5mm

Gewicht:
ca. 570g

 

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