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Reisen - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 11.01.2015

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Mit dem Motorrad durch Thailand und Laos - Ein Reisebericht und Reisetagebuch

Die Tour in 6 Minuten - ein kleiner Abriss:

4. Tag - 08.12.2014 Karte: google.com
Von Chiang Mai 330 km nach Mae Sai, an der Grenze zu Myanmar,  ehemals Burma.

In einer Gruppe mit 5 Leuten ging es durch den Hexenkessel Chiang Mai los. Hat das einen Spaß gemacht, hier in D hätte ich bestimmt eine horrende Summe an Bußgeld bezahlt und mehrfach meinen Lappen verloren ;-) Ok, man hält sich an Ampeln,  blinkt, ansonsten free driving ;-)

Motorradhelm

Die Landschaft ist einfach grandios,  die Strecke führte über teils Pisten durch ursprüngliche Dörfer. Einige Abschnitte verleiteten mal so richtig zum heizen.

Motorradgruppe

5. Tag - 09.12.2014 Karte: google.com
Kurz in Burma zum shoppen und frühstücken gewesen, Tachileik ist so was für die Thailänder wie für uns damals Polen oder die Tschechei ;-)


Dann zurück und 190 km den Mekong entlang nach Chiang Khong. Heute mal ganz relaxt und haben schon unsere Unterkunft erreicht und sitzen auf der Terrasse mit einem Singha :-)

Mekong

6. Tag - 10.12.2014 Karte: google.com
190 km nach Luam Namtah in Laos. Zuvor galt es, die Grenze zu überschreiten :-o

Dass es so etwas noch gibt, Bürokratie hat für mich eine neue Bedeutung. Drei Stationen bei der thailändischen Ausfuhr mit persönlichen Begleiter. Zoll, Polizei,  Versicherung, alle benötigten irgendwelche Vordrucke die mit Stempeln gepflastert wurden. Wir hatten alle Anträge und Formulare vorbereitet mit Kopien von Pässen, Zulassung und Pass vom Motoradbesitzer. Der Typ vom Zoll war völlig überfordert,  wusste gar nicht, was er tun sollte und verlangte erst mal zusätzliche Kopien. Iwie brauchten wir die dann doch nicht und er holte erst mal Hilfe. Das war ein Witz, wie der die Buchstaben auf der Tastatur suchte.

Nachdem wir das überstanden hatten,  wurden wir auf die laotische Seite geleitet. Immigration und Visa ging recht flott, aber dann. Erst wollte man uns nicht rein lassen, da wir mit fünf Leuten zu viele seien. Mit devoter Haltung und Zahlung gegen Bakschisch durften wir dann doch rein. Der Zöllner war dann wieder eine Oberpfeife, der hangelte sich im Suchsystem von Eingabefeld zu Eingabefeld. Dann endlich, nach 3 1/2 Stunden hatten wir es geschafft. Was machen die eigentlich, wenn 50 Leute zur gleichen Zeit die Grenze passieren wollen, ein Zeltlager einrichten oder was?

Egal, wir durchfuhen eine wunderbare Landschaft, ursprüngliche Dörfer mit zuwinkenden Kindern auf einer Kurvenstraße, wo ma es auch hatzen lassen konnte, so hatte ich mir das vorgestellt.

Abends ging es dann auf den Nightmarket, wo man sich mit allerlei Köstlichkeiten vollfuttern konnte. Mehr als rustikal und bestimmt nicht jedermanns Ding. Genau so gewöhnungsbedürftig wie die Enteneier, die ich probiert habe. Ne, die sind wirklich nicht mein Ding...

Nightmarket

 

7. Tag - 11.12.2014 Karte: google.com
300 km nach Louang Pragan, 11 Stunden unterwegs, 9 Stunden Fahrzeit. Zunächst ging es ja recht zügig voran, aber dann nur noch Piste abwechselnd mit Steinen und Sand. Dazu kurvig Bergauf und Bergab. Haben wir uns eingesaut, der Staub kroch überall hin.

Ein LKW-Verkehr ohne Ende und die nebelten so richtig. Ein LKW vor einem hat man auf 15m nicht sehen können! 

War die Straße denn mal ein Stück asphaltiert, war sie auch nicht ohne. Riesig tiefe Schlaglöcher,  Sand oder Dieselspuren sorgten manchmal für Aufregung.  Unseren Begleiter Richard hat es auch auf einer Dieselspur ausgehebelt,  Gott sei Dank ist nichts schlimmes passiert. 

Schotterpiste Laos

Das letzte Stück führte am Mekong vorbei und das war ein Traum in der untergehenden Sonne! 

Mekong

Abends waren wir fix und fertig,  uns reichte ein Spaziergang über den Markt und haben uns dann mit Kuchen zum Abendessen vollgehauen. Irgendwie brauchten wir ne Kalorienbombe ;-)

8. Tag - 12.12.2014
Nach der Anstrengung gestern war heute ein wenig Ruhe angesagt. Nach einem halben Liter Kaff kletterten wir die 190 Stufen zum Tempel Wat Mai hoch. Von hier hat man eine tolle Aussicht über Louang Pragan.

Buddha

Duncan hat die Mopeds putzen lassen, das haben denn gleich auf einer kurzen Tour den Mekong entlang wieder eingesaut. Am frühen Nachmittag waren wir schon wieder zurück,  kurz duschen, dann runter zum Mekong und das erste Beerlao schlabbern :-)

9. Tag - 13.12.2014  Karte: google.com
230 km in 7 Stunden durch traumhafter Landschaft nach Vang Vieng.

Boah,  in den Bergen wurde das so was von kalt, uns sind fast die Finger abgefroren und ich dann mit meiner luftdurchlässigen Mopedjacke...

In Vang Vieng boxt sozusagen der Papst, eine Art Ibiza für Backpacker auf laotisch ;-)

Egal, irgendwie hat der Trubel auch etwas.

Wir hatten eine Unterkunft mit Terrasse direkt am Nam Song River mit Blick auf den Fluss und im Hintergrund die schroffen Berge. Dazu dann noch der grandiose Sonnenuntergang,  unbezahlbar!

Vang Vieng

10. Tag - 14.12.2014  Karte: google.com
Ca. 180 km nach Vientiane am Mekong zur Grenze nach Thailand. Zunächst durch eine traumhafte Landschaft die Berge hinunter, dann wurde es platt und Verkehr ohne Ende. Leichtes Chaos,  wie das in Asien halt so ist ;-)

Erst mal zur Promenade und ein Lao schlabbern :-)

11. Tag - 15.12.2014  Karte: 
Sightseeing in Vientiane. Das hätten wir uns auch sparen können.  Ein Moloch, Dreck, teuer und eigentlich gibt es nicht wirklich was Interessantes zu sehen.

Vientiane

Prothesen

12. Tag - 16.12.2014  Karte: google.com
200 km von Vientan nach Chiang Khan, eine Art Oldenburg und Worpswede auf thailändisch ob der vielen skurrilen Fahrräder und der Kunst. Echt sehenswert. ..

Chinag Khan

13. Tag - 17.12.2014  Karte: google.com

Erst mal früh aufstehen und den Monks beim Sammeln beobachten, dann 430 km nach Lampang. Wurde früher nur, kommt es nur noch vereinzelt bei den Einheimischen vor, dass lediglich eine Hand voll Reis gegeben wird, damit die Mönche etwas zu futtern haben. Heute sitzen die thailändischen Touris auf der Straße und machen da eine Attraktion draus, flashen die armen Monks voll und stopfen ihnen die Taschen mit allem Möglichen voll, dass  die gar nicht wissen,  wohin damit. Die laden das wiederum in Karren um und das Zeugs verschwindet wer weiß wohin.

Mönche

letzte Übernachtung unserer Mopedtour in der Lampang River Lodge. Traumhaft im Dschungel, hat was von Südafrika an einem Wasserloch, fehlen nur die Hippos ;-)

14. Tag - 18.12.2014  Karte: google.com
Nach dem Besuch eines Tempels und dem Elephant Conservation Center zurück nach Chiang Mai und wieder im Sabuy übernachtet.

Tempel

Klar,  ist für die Touris mit viel Rummel aufgebaut, es wird aber auch viel Geld benötigt und man hat Einblick in die Krankenstation. 

Elefantenstation

Abends folgte dann noch an den Fleischtheken vorbei ein Bummel über den Nightmarket in Chiang Mai. 

Fleischtheke

Ein paar Worte zu Tonis Big Bike findet ihr unter 

15. Tag - 19.12.2014
Ein kurzer Bummel durch Chiang Mai, dann zum Flughafen und nach Phuket.

Phuket war ja immer schon die Hölle, aber mittlerweile scheint fast die ganze Halbinsel zubetoniert zu sein. Riesige Reklame, siffig und ein Verkehr, wo fast nichts mehr geht. Doch, die Hölle hat eine Steigerung erfahren. Kaum zu glauben, dass es noch so eine grüne ruhige Oase inmitten dieses Pfuhls gibt. Gebucht hatten wir das Palm Garden Resort, günstig und wirklich idyllisch gelegen.

Abends dann noch einen Spaziergang an Fleischtheken vorbei, Prolls und Senilos beim Einkauf betrachten...

Fleisch

Morgen geht es dann 3 Tage mit den SeeBees zu den Tauch-Tagesausfahrten...

 

Reisebericht Thailand Laos 2014 Part II Motorrad