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Fotografie - Sparte Tipps

Reinigungstipp zum Nikkor 18-200mm

Eingetragen am 07.12.2008

Ein Tipp zum Nikkor 18-200mm:
Nach nur vier Monaten Einsatz sammelte sich hinter der ersten Linse (von vorne gesehen) Staub an. An sich nichts besonderes, da dies gerade bei Zoom-Objektiven normal und bauartbedingt ist.  Da muss schon einiges zusammen kommen um eine Qualitätseinbuße bei den Bildern zu sehen.

Bei dem Nikkor 18-200mm scheint auch der Abstand zwischen den Teleskopröhren relativ groß zu sein. Kein Wunder, wenn da Staub eingesaugt wird. Jedes Mal, wenn das Objektiv ausgefahren wird, entsteht im Innern ein Unterdruck und Staub wird unweigerlich eingesogen.

Nur, ich hatte das dann mal hochgerechnet. Nach einem Jahr hätte ich garantiert sichtbare Mängel an meinen Fotos sehen können.
Also wollte ich Abhilfe. Nur Tante Google spuckte nichts aus. Auch in diversen Foren hieß es immer: Macht nix, ist normal...
Einschicken wollte ich das Objektiv auch nicht, abgesehen davon, dass ich auf das Objektiv geraume Zeit hätte verzichten müssen, wäre dies auch mit Kosten verbunden.

Damit wollte ich mich aber nicht abfinden und machte eine Entdeckung: Vor der vorderen Linse, dort, wo sich der meiste Dreck sammelt, befindet sich ein Ring. Dieser Ring dient der Justierung und Befestigung jener vorderen Linse und kann man leicht abschrauben und reinigen!
Die Linse und die Distanzringe sind einfach nur eingelegt, es fällt keine weitere Schrauberei an. Angst, dass man vielleicht etwas im Innern des Objektives beschädigt, braucht man auch nicht haben, da das Herz des Objektives für sich separat fest und abgeschlossen montiert ist. Hier sammelt sich auch kein Schmutz an, nur im Teleskopraum hinter der vorderen Linse.

Achtung!
Vor und hinter der Linse befinden sich Distanzringe. Achtet darauf, dass ihr die wieder in der richtigen Reihenfolge einlegt.

Tja, warum liest man sonst nirgendwo diesen einfachen Trick ;-)

 

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Thomas schrieb am 20.03.2011
Hallo,
danke für den Tipp, habe früher viel an Optiken gebastelt (mit Erfolg), allerdings traute ich mich nicht an die Hi-Tec-Dinger ran...bis heute und siehe da der Erfolg war mit dem Mutigen. Die Reinigung geht problemlos (schon erstaunlich, welche Staubmenge nach 2 Jahren darin nistet), sofern man ein paar Grundkenntnisse (Optik/Mechanik) mitbringt. Grüße aus Bremen:-)