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Tauchen - Sparte Praxis
PADI etc versus CMAS
Eingetragen am 23.02.2007
Gefunden in der Newsgroup de.rec.sport.tauchen geschrieben von Matthias Frey:Vorneweg: Für mich stellt sich nicht die Frage ob PADI besser oder schlechter ist. Hat man Glück und findet einen erfahrenen Ausbilder, so kann man durchaus tauchen lernen, egal ob da PADI, CMAS, VDST, SSI oder Barrakuda drauf steht.
Die Betonierung liegt auf: "KANN"!
Kann deswegen, weil heutzutage mehr oder weniger _alle_ Ausbildungen eine m.E. falsche taucherische Sichtweise beim Schüler bewirken. Hier tun sich die Kommerziellen besonders hervor, also die, die _nicht_ monatelang in Vereinen ausbilden, aber auch teilweise diese, wie ich bereits schmerzlich erfahren mußte.
Es geht also um die "richtige Sichtweise" beim Tauchen, denn Tauchen findet im Kopf statt - und nirgendwo sonst.
Dieser Satz mag manchem nicht richtig einleuchten - oder einfach zu plakativ erscheinen, aber ich habe noch niemanden getroffen, der wie ich, viele hundert Tauchgänge auf dem Buckel hat und diese Sichtweise nicht teilt.
Natürlich gilt es erst einmal die "Grundfertigkeiten" zu beherrschen. Da geht es schon los - was sind die Grundfertigkeiten? Manche sind sicherlich der Ansicht, die Grundfertigkeiten sind die, die man an einem Wochenende vermitteln kann... - aber bevor wir uns solchen eher banalen Betrachtungen hingeben, muß man eine wichtige Frage beantworten:
Was wird von der Ausbildung erwartet?
Für die einen ist Tauchen ein aufregendes Abenteuer, bei dem sie in Bereiche vordringen, die vielen verborgen bleiben und besondere Fertigkeiten voraussetzt, für die anderen ist es die schönste Nebensache der Welt, bei der sie in achtzehn Meter Wassertiefe durchs Riff gleiten (?) und sich an den vielen, bunten Fischen erfreuen, die sich selbst durch den bedrohlich wirkenden Basenausflug nicht abschrecken lassen.
Wer das zweite will, der soll sich einfach so ein PAID-Kärtchen kaufen und sich seines Lebens erfreuen.
Hier gäbe es grundsätzlich noch nicht einmal einen Interessenskonflikt, wenn nicht, ja wenn nicht, die Anhänger der leichten Tauchmuse so zahlreich auf den Basen aufschlagen würden, daß die Basenbetreiber sich nur noch um diese Klientel bemühen und dazu verleitet werden, erfahrene Taucher in solchen Gruppenausflügen als willkommene Hilfsguides zu verzweckmäßigen.
Was aber ist mit dem, der mehr lernen will, der lernen will autonom zu tauchen und der auch entdecken will, der erfahren möchte, was für Tiere man sieht, wenn man alleine unterwegs ist, oder was es nachts auf siebzig Meter gibt.
Kurz: Wer selbsttändig tauchen möchte, der muß es lernen und das ist nicht in ein paar Tagen zu schaffen _und_ erfordert die "Richtige taucherische Sichtweise".
Der Unterschied ist etwa der, wie zwischen einem Gitarrenschüler nach der 5ten Stunde und Al diMeola.
Also halten wir als erste Aussage fest:
1) Tauchen ist nicht innerhalb von ein paar Tagen zu lernen.
Es dauert Monate, Jahre und der Prozess des Lernens darf nie aufhören. Vorausschauendes Handeln, Gruppenführung und Orientierung sind Dinge, für die man Hunderte von Tauchgängen benötigt und selbst nach vielen hunderten, tausenden von Tauchgängen kann man sich verpeilen oder in haarige Situationen geraten. Man sollte sich nie zu sicher sein, daß man eine Situation beherrschen kann, denn hin und wieder treten Situationen ein, bei denen man sein gesammtes Wissen, seine Erfahrung und Konzentration benötigt, um folgenlos aus der Situation herauszukommen, indem man "taucherisch richtig" handelt.
Alleine aus dieser Aussage ist abzuleiten, daß eine Wochenendausbildung a la Carte niemals hinreichen kann, um Tauchen zu können. Sie reicht lediglich dafür, im Rudel in gesicherter Umgebung mitgenommen zu werden.
Das wäre ja an und für sich nicht schlimm, ließen es die PAIDianer dabei bewenden. Dummerweise, versucht nun aber das System PAID (das sind fallweise auch kommerzielle CMASler und andere) zu suggerieren, diese Modulartige "Ausbildung" würde tatsächlich alles vermitteln, was man wissen muß.
Hier treten nun genau die Grundsätze des Systemes PADI zutage, die ich persönlich für extrem kontraproduktiv erachte, zumindest wenn man autonom tauchen möchte. Es gibt eine ganze Reihe von Punkten, bei denen PADI erst das Risiko schafft.
2) Tauchen ist verbunden mit einer massiven Änderung des Umgebungsdruckes. Beim Gerätetauchen hat _jede_ Änderung des Umgebungsdruckes eine Änderung der Gasspannung in den Geweben zur Folge. Spontane Druckentlastung, oder Druckentlastung die einen bestimmten Gradienten übersteigt, ist physiologisch ungut und kann Folgen haben. Zwar toleriert der Körper von Haus aus einiges an Überspannung, besonders in den schnellen Geweben, jedoch kann das Individuum ohne Weiteres nicht wissen, wie groß seine Toleranz tatsächlich ist! Daher muß zwangsläufig der Grundsatz gelten, daß hohe Druckentlastungen unter allen Umständen zu vermeiden sind. Mit anderen Worten: Sobald man einen Tauchgang beginnt, muß man sich darüber im Klaren sein, daß der direkte Rückweg zur Oberfläche versperrt ist.
Jeder Tauchgang erfordert das Einhalten eines Austauchprofiles, das von der Tiefe, Zeit, Temperatur und individuellen Parametern abhängig ist.
Wem das nicht paßt, der sollte nicht Tauchen!
Viel wichtiger als die Nullzeitonanie a la PADI, wäre die Schlußfolgerung, was man denn tun muß, um in einer "Notsituation" nicht doch zu schießen.
Diese Schlußfolgerung stellt aber das System PADI nicht an, da sich PADI dann mit den Ängsten seiner Adepten auseinandersetzen müßte. "Was, ich kann nicht einfach hoch?
Das ist ja furchbar - nein, dann ist tauchen doch wohl nix für mich - da geh ich lieber Segeln."
Tja, und weil dies so ist, bleibt dem PAIDianer eine ganz wichtige taucherische Denkweise vorenthalten: Die Tiefe ist Dein Freund. Probleme werden dort gelöst, wo sie entstehen!
Wer aber Probleme lösen will, der muß Automatismen
trainieren, denn nur Automatismen, also eingeschleiftes, ist bei Streß auch abrufbar.
3) Handlungsabläufe müssen eingeschleift werden und müssen "sitzen". Das dauert Wochen, Monate, manchmal Jahre. Dabei ist es wichtig, eine Ahnung von der Grenze der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit zu bekommen, damit man abschätzen kann, was man sich als Beginner zutrauen darf.
Meine Beobachtung: Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen Leuten, die im Hallenbad 10 oder zwanzig Wochen "gedrillt" wurden und sonstigen Leuten.
Der "Drill" schafft Zuversicht. "Gedrillte" Leute haben mehr Selbstvertrauen und sind schwimmtechnisch einfach besser.
Die Grundkondition ist höher und die Reserven größer, dadurch bleiben diese Leute ruhiger und berechenbarer.
Gut - nach PADI braucht es solcherart Drill nicht. Wir sind ja hier nicht auf dem Kasernenhof und außerdem gibt es ja im Meer keine Strömung :-)
Ich meine: Falls eine Ausbildung darauf verzichtet, Kondition aufzubauen und Automatismen einzuschleifen, nimmt sie dem Azubi die Möglichkeit, frühzeitig Körpergefühl und Selbstvertrauen aufzubauen, was ich für einen Taucher für unabdingbar halte!
Ausbildung, die keine Automatismen ausbildet - und zwar in hinreichender Form - ist kontraproduktiv und der erste Zwischenfall ist vorprogrammiert!
Dann die Psyche - das wichtigste, was ein Taucher hat. Eine Erfahrung, die man zwangsläufig in seinem Taucherleben macht ist die, daß einem ein Buddy irgendwann mal sagt: "Mensch - toller Tauchgang. Alleine hätt' ich mich das nie getraut."
Der freundliche PAID Instructor bittet:"Nun komm doch - es kann Dir nix passieren. Du kannst jederzeit hoch und dann isses ja auch flach...".
WRONG!
4) Der richtige Weg ist langsam dran gehen. Nur soweit gehen, wie man sich *alleine* traut. Das gilt auch für später: Nur soweit gehen, wie man sich alleine traut - nur so wird man solokompetent.
Überhaupt: Solo. Ich habe gerade einen sehr schönen Urlaub hinter mich gebracht, bei dem ich die Möglichkeit hatte, mit unterschiedlichen Partnern zu tauchen. Da war zum einen meine Nichte. Nach einem einwöchigen Vorurlaub in Korsika, bei dem sie ihre vier ersten Tauchgänge im Meer durchgeführt hat, hatte ich mit ihr sieben TGs, zwischen 40-60m WT. Bei jedem dieser TGs hatte ich einen Luftverbrauch um die 18barl.
Dann hatte ich einen Tauchgang mit jemandem, der bei einem BlauwasserTG eine seiner Bleitaschen abgelaicht hatte, Luftverbrauch weit über 20barl.
Dann hatte ich beispielsweise einen besonders schönen TG mit meinen "liebsten" Buddies: Klaus & Leon. Der TG war nur auf 55m, aber der Skipper hatte über tiefem Wasser vor dem Stromboliccio geankert und wollte wissen, wie der Anker liegt. Wir drei Solo-Taucher an der Kette runter, Anker gekuckt und zum Stromboliccio hingetaucht, der durchaus etwas weiter weg war. Ich hatte nix erwartet, so weit draußen auf Sand, aber da sah ich doch tatsächlich eine vereinzelte Seefeder. Interessant dachte ich - es war die nichtleuchtende Art, die es auch im Roten Meer gibt. Nun ja, ganz nett, denk ich und will weiter, da trifft mich doch fast der Schlag: Vor mir ein Feld von Seefedern, nichtleuchtende und die sehr seltenen leuchtenden (cynomorium). Ich war platt - meinen Schrei vor Verzückung haben Leon und Klaus auch heute noch im Ohr. Kurz: Es war ein obergeiler TG, faszinierend und wir haben allesamt lange, lange Grundzeiten hingelegt und sind weite Wege gegangen, hinüber zum Stromboliccio, wo sich Leon nach rechts vertagte, dann an die ganz entfernte Nordwestecke, wo wir noch die Gorgonienpracht auf 30m mitgenommen haben, dann einmal rum um den Felsen und in 8m Wassertiefe dann wieder zurück zum vor Anker liegenden Schiff. Luftverbrauch: 12barl - so wie sonst üblicherweise bei SoloTGs.
Warum schreibe ich das so ausführlich? Ich will zeigen, welche Rolle die Psyche spielt, und zwar bei jedem Taucher.
Wenn ein Taucher innerhalb seiner Parameter taucht, das tut was er kann und was er sich zutraut, egal ob das 100m oder 10m sind, dann ist alles in Butter. Das Buddysystem bringt erst da Sicherheit, wo zwei vollwertig ausgebildete Taucher innerhalb ihrer eigenen Freiheitsgrade sich gemeinsam auf den Weg machen, aber emotional völlig unabhängig voneinander tauchen.
Sicherheit beim Tauchen, die kann man nur dadurch herstellen, daß man innerhalb der eigenen Freiheitsgrade bleibt, nur das tut, wobei man sich wohl fühlt.
Sicher, der Anfänger muß natürlich lernen, vom Erfahrenen manchmal auch ein bißchen herangeführt werden. Und klar: Der Erfahrene muß dem Anfänger helfen, auf ihn aufpassen. Ziel der ganzen Veranstalltung kann aber nur sein, daß der Anfänger schnell lernt, seine eigenen Grenzen zu erkennen und das er künstliche Grenzen von wirklichen Grenzen unterscheiden lernt.
Hier sei dann doch zu gute Letzt die "Tiefengrenze" genannt (ihr hatte die schon vermißt, gelle), die es nicht gibt und die nur deswegen Eingang in die Köpfe der Azubis findet, weil keiner sich mehr traut, hinter die Grenze zu gucken und einfach mal neugierig zu beobachten, was da denn so passiert.
Damit sich bei meiner Nichte übrigens nicht so ein Quark einschleift - sie hatte mir schon vorher paarmal gesagt, daß ihr TL (VDST!) gesagt habe, tiefer als 40m sei verantwortungslos - habe ich sie seit dem 4.TG immer schön tiefer als 40m abgedrückt. Als sie immer mutiger und fordernder wurde, ja sich schon so etwas wie Respektlosigkeit einstellen wollte, ließ ich uns am Strombolliccio einfach nach unten fallen. Keine Sorge - auf 70m kommt spätestens Sand :-) . Aber siehe da: Sie bremste auf 60m ein und zeigte mir Unwohlsein. Somit war für mich die Welt wieder in Ordnung: 60m ist erfahrungsgemäß die erste Hürde für den abstrebenden Tieftaucher - und meine Nichte hatte nun wieder etwas Respekt. Ich bin jedenfalls zufrieden, denn nun wird keiner mehr meiner Nichte taucherisch was vom Pferd erzählen können und die Gorgonienwand war ebenfalls sehenswert.
Zusammenfassend nochmal die vier Punkte, bei denen ich meine, daß ich sie völlig abweichend von PADI et. al. beurteile:
1) Tauchen ist nicht innerhalb von ein paar Tagen zu lernen.
2) Tauchen ist verbunden mit einer massiven Änderung des Umgebungsdruckes. Man muß _komplett_ verstehen was passiert und lernen Tauchgänge richtig durchzuführen, ohne bereits gedanklich einen Durchschuß in Kauf zu nehmen!
3) Handlungsabläufe müssen gedrillt werden!
4) Nur soweit gehen, wie man sich selbst dabei wohlfühlt, aber auch nicht weniger tun. Warum soll ich auf 30m bleiben, wenn ich auf 80m tauchen will?
Ich glaube, diese 4 Punkte machen meinen völlig anderen Ansatz klar. Dank dieses Ansatzes, genieße ich beim Tauchen sehr viele Freiheitsgrade und kann über so manche begrenzte Vorstellung nur amüsiert lächeln. Zu der Denkweise gelangt man zwangsläufig, wenn man sich auf Logik, Physik und die Erfahrungen alter Taucher verläßt, und nicht auf Absonderung von Leuten, die noch nie in ihrem Leben 40m oder 50m getaucht sind. Meines Erachtens eine Tiefe, die jeder Taucher - der ausgebildet ist - mit links tauchen kann.
Und dann habbich zum Abschluß noch ein Schmankerl. Es ist zwar unglaublich, aber wahr: Ein PADI Instructor gab nach einem TG eine Flasche Sekt aus. Er müsse was feiern, er habe heute seinen tiefsten Tauchgang aller Zeiten gemacht.
Wie tief denn der Tauchgang gewesen sei, wollte ein Neugieriger wissen. Die Antwort: 36m!
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Jessi schrieb am 23.08.2007
Alle CMAS Taucher wissen detailiertet über die PADI Ausbildung Bescheid, als jeder PADI Taucher. Warum nur? Vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen. Die Organisationen erkennen sich offiziell untereinander an. Warum können die Taucher untereinander das nicht auch? Jeder der über andere Tauchorganisationen hetzt, der ist einfach nur ein schlechter Vertreter seiner eigenen Tauchorganisation. Können wir nicht alle einfach die Faszination Tauchen genießen. Keiner kann behaupten, dass alle CMAS Taucher die super Taucher sind, und dass man bei anderen Organisationen sein Schein kaufen kann. So etwas überhaupt zu äußern, spricht von totaler Unwissenheit und Arroganz. Wirklich Schade.
Alle CMAS Taucher wissen detailiertet über die PADI Ausbildung Bescheid, als jeder PADI Taucher. Warum nur? Vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen. Die Organisationen erkennen sich offiziell untereinander an. Warum können die Taucher untereinander das nicht auch? Jeder der über andere Tauchorganisationen hetzt, der ist einfach nur ein schlechter Vertreter seiner eigenen Tauchorganisation. Können wir nicht alle einfach die Faszination Tauchen genießen. Keiner kann behaupten, dass alle CMAS Taucher die super Taucher sind, und dass man bei anderen Organisationen sein Schein kaufen kann. So etwas überhaupt zu äußern, spricht von totaler Unwissenheit und Arroganz. Wirklich Schade.
Tom schrieb am 24.08.2007
Schön, schön, aber entweder hast Du den Artikel nicht richtig gelesen, oder ihn nicht richtig erfassen können.
Schön, schön, aber entweder hast Du den Artikel nicht richtig gelesen, oder ihn nicht richtig erfassen können.
Simon schrieb am 06.09.2007
Ich hätte mir eigentlich laut der Überschrift einen emotionslosen Vergleich zwischen PADI und CMAS erwartet. Aber wieder einmal beschimpft ein CMAS Oberchecker die PADI Ausbildung. In einigen Punkten gebe ich dir zwar Recht. Aber andere sind nicht nachvollziehbar. Was soll denn bitte heissen \"Verantwortung ist das Allerwichtigste blablabla...\" und dann die Nichte in die Tiefe zu treiben. Und was soll an PADI lächerlich sein, nur weil es eine Tiefengrenze gibt? Oder an einem PADI Instructor der seine 36m feiert? Ich dachte jeder soll nach seinen eigenen Grenzen tauchen. Oder sind PADIs Weicheier weil sie sich nicht so tief trauen? Ich würde mal sagen kein Anfänger-Taucher kann tauchen. Die CMAS Ausbildung ist gründlicher, keine Frage (das könnte man durch eine Sachliche Gegenüberstellung aufzueigen). Aber tauchen lernen wird man eh immer NACH der Grundausbildung. Ach nein, sorry... die CMASler superduperausbildung macht ja aus einem Neuling sofort einen super Tiefentaucher... Ich vergas. @Tom: Jessi hat den Artikel schon richtig gelesen. Die einzige Tauchausbildung die kretisiert wurde war die von PADI während es bei CMAS nur ein paar \"schwarze Schafe\" kgeben könnte.
Ich hätte mir eigentlich laut der Überschrift einen emotionslosen Vergleich zwischen PADI und CMAS erwartet. Aber wieder einmal beschimpft ein CMAS Oberchecker die PADI Ausbildung. In einigen Punkten gebe ich dir zwar Recht. Aber andere sind nicht nachvollziehbar. Was soll denn bitte heissen \"Verantwortung ist das Allerwichtigste blablabla...\" und dann die Nichte in die Tiefe zu treiben. Und was soll an PADI lächerlich sein, nur weil es eine Tiefengrenze gibt? Oder an einem PADI Instructor der seine 36m feiert? Ich dachte jeder soll nach seinen eigenen Grenzen tauchen. Oder sind PADIs Weicheier weil sie sich nicht so tief trauen? Ich würde mal sagen kein Anfänger-Taucher kann tauchen. Die CMAS Ausbildung ist gründlicher, keine Frage (das könnte man durch eine Sachliche Gegenüberstellung aufzueigen). Aber tauchen lernen wird man eh immer NACH der Grundausbildung. Ach nein, sorry... die CMASler superduperausbildung macht ja aus einem Neuling sofort einen super Tiefentaucher... Ich vergas. @Tom: Jessi hat den Artikel schon richtig gelesen. Die einzige Tauchausbildung die kretisiert wurde war die von PADI während es bei CMAS nur ein paar \"schwarze Schafe\" kgeben könnte.
Klaus schrieb am 02.10.2007
Ich verstehe gar nicht, warum sich oft Leute aufregen, wenn ihre Firma kritisiert wird. Wer kommerziell Tauchausbildung verkauft, hat eine Gewinnerziehlungsabsicht. Alleine daraus ergeben sich Unterschiede zu ideellen Ausbildern. Und das diese Unterschiede bei PADI, SSI u.a. heute in der Vermittlung von Minimalwissen, Minimalpraxis und Verkauf von häppchenweisen Verkauf enden, mag doch keiner Abstreiten. Nur, der VDST und auch die CMAS-Basen versuchen offensichtlich in die gleichen Fußstapfen zu treten. Insofern ist der Bericht wohl überholt. Ansonsten stimmt es schon: Tauchen ist Wissen, Praxis und Psyche.
Ich verstehe gar nicht, warum sich oft Leute aufregen, wenn ihre Firma kritisiert wird. Wer kommerziell Tauchausbildung verkauft, hat eine Gewinnerziehlungsabsicht. Alleine daraus ergeben sich Unterschiede zu ideellen Ausbildern. Und das diese Unterschiede bei PADI, SSI u.a. heute in der Vermittlung von Minimalwissen, Minimalpraxis und Verkauf von häppchenweisen Verkauf enden, mag doch keiner Abstreiten. Nur, der VDST und auch die CMAS-Basen versuchen offensichtlich in die gleichen Fußstapfen zu treten. Insofern ist der Bericht wohl überholt. Ansonsten stimmt es schon: Tauchen ist Wissen, Praxis und Psyche.
Grrr schrieb am 05.03.2008
Leute, dieser Verbandskäse kotzt mich wirklich
an. Ich bin jemand der aus der CMAS Ecke kam und dann in die PADI Schiene gecrosst ist. Ich habe sehr viele Erfahrungen in CMAS-Vereinen, wie auch in professionell geführten Basen unter Padi-Fahne sammeln dürfen. Kurzum, Ich finde beides für die Tonne. CMAS ekelt mich mit seiner Altherren- Vereinsmeierei an und PADi mit seiner HubbaBubba-McTauchen Schiene.
Was ist mit den anderen Verbänden?
Einige sind nicht schlecht, jedoch für jemanden, der u.a. als Tauchlehrer leben will momentan leider noch nicht geeignet ist.
Ich glaube die Welt braucht einen neuen Verband, der aus den Fehlern dieser Obermacker lernt und das Ganze in produktivere Schienen führt.
Manchmal denke Ich mir, dass Ich einfach mein eigenes Ding an einem \"nicht verseuchten\" Strand durchführe und dabei auf alle Verbände pfeife.
Gründlich, sicher und locker.
Leute, dieser Verbandskäse kotzt mich wirklich
an. Ich bin jemand der aus der CMAS Ecke kam und dann in die PADI Schiene gecrosst ist. Ich habe sehr viele Erfahrungen in CMAS-Vereinen, wie auch in professionell geführten Basen unter Padi-Fahne sammeln dürfen. Kurzum, Ich finde beides für die Tonne. CMAS ekelt mich mit seiner Altherren- Vereinsmeierei an und PADi mit seiner HubbaBubba-McTauchen Schiene.
Was ist mit den anderen Verbänden?
Einige sind nicht schlecht, jedoch für jemanden, der u.a. als Tauchlehrer leben will momentan leider noch nicht geeignet ist.
Ich glaube die Welt braucht einen neuen Verband, der aus den Fehlern dieser Obermacker lernt und das Ganze in produktivere Schienen führt.
Manchmal denke Ich mir, dass Ich einfach mein eigenes Ding an einem \"nicht verseuchten\" Strand durchführe und dabei auf alle Verbände pfeife.
Gründlich, sicher und locker.
