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Reisen - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 20.11.2007

Wracktauchen mit der Bubblewatcher von Peter Klink!
Die Bubblewatcher


AnrödelnSkeptisch ob des Datums Ende März, wagten wir doch eine Ausfahrt an einem Wochenende.
Wie immer, wenn wir unterwegs sind, schien auch dieses Mal die Sonne und die Ostsee war ein selten gesehener "Ententeich".
Angefahren wurden die Stentrans, Sophie, Svendborgsund und R222. Über die Wracks lasse ich mich nicht aus, die Infos dazu findet man ja in der Datenbank oder auf Peters Seite.
Bei unserer Ankunft hat uns Peter erst einmal "eingenordet"...
Wie funktioniert was, wo sind die Sicherheitseinrichtungen, Verhaltensregeln...
Dabei erzählte er aus dem Nähkästchen, was so mancher so verbockt hat. Wenn ich an die Sache mit dem Sinker denke, könnte ich mich immer noch wegwerfen...
Abtauchen
Das muss ich loswerden:
Ein Taucher sollte bei erreichen des Wracks und einem Hupton den Sinker über Bord werfen. Nun kam ein anderes Boot entgegen und freundlich wie Skipper nun mal sind, haben sie sich mittels eines Huptons gegrüsst...
Was macht der Taucher? Hupe = Sinker werfen...
Als sie dann nach ca. 20 Minuten am Wrack angekommen waren, hupte unser Peter natürlich, tja, aber der Sinker lag ja schon ein paar Meilen vorher in der Ostsee ;-))
Taucherlein meinte dann nur: "Aber Du hast doch gehupt..."
Da fehlen einem die Worte. Darum, man kann vorher gar nicht genug erzählen.

Zum Nächtigen wurde ein Hafen angefahren, wo uns Peter hervorragend bekocht hat. Seine Bohnen haben auch nicht all zu grosse Folgen hinterlassen ;-))

Abtauchen...
Peter ist, obwohl ein "zugereister" doch ein echter Seebär. Seine langjärige Skipper-Erfahrung merkt man ihm an. Zielsicher findet er jedes Wrack und pflügt mit seiner Bubblewatcher durch die Wellen.
An Bord wird man zum Mannschaftsmitglied, d.h., man auch gewisse Pflichten zu übernehmen hat (Seemannschaft). Nur das Kochen, das lässt sich Peter nicht nehmen und vertreibt jeden aus der Kombüse.
Man ist hier nicht auf ein Safari-Boot in Ägypten, wo man den A... nachgetragen bekommt. Hier ist ein Team, das gemeinsam ein Bootswochenende verbringt.
Ein Wochenende bei Peter ist entspannender Aktivurlaub.
Darum sollte man sich seine Leute genau aussuchen mit denen man unterwegs ist. Tage auf engem Raum ist nicht jedermanns Sache. Rücksichtnahme und Toleranz sind hier angesagt. Komplizierte Menschen sollten sich besser was anderes einfallen lassen.
Sven
Mir hat es super gefallen. Vor allem, da man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist. Kein Rudeltauchen, wo man am Wrack nur Luftblasen sieht oder alles zugemullt ist. Allerdings, zwei Svens sollte man auch nicht dabei haben ;-)))
Im Internet muss man ja vorsichtig sein, was man sagt um niemanden Schaden zuzufügen. Ich beschreibe es mal so: Der Frey(TM)-Taucher ist hier sehr gut aufgehoben.
Die Bubblewatcher stellt unter den ganzen Anbietern eine Ausnahme dar. Entweder sind die Boote zu gross und es ist Rudeltauchen angesagt, oder es geht mit schnellen Nussschalen zu den Wracks. Aber so gemütlich mit einer kleinen Gruppe, das gibt es sonst nicht.
Darum sollte man sich auch rechtzeitig anmelden, die Plätze sind ruck zuck weg.

Hähhh...
Was sonst noch...
An Bord ist zwar ein Kompressor, mit dem nach dem Tauchen die Pullen unmittelbar wieder gefüllt werden, trotzdem emphielt es sich, eine zweite Flasche mitzubringen.

Peter hat ein ungeschlagenes Preis-/ Leistungsverhältnis. Wenn ich bedenke, dass ich anderorts für eine Ausfahrt schon um 40,- Euro zahlen soll...
Bei Peter habe ich für etwas mehr Geld Vollpension und Luft, von der Atmosphäre ganz zu schweigen.
Also ich würde immer wieder nur bei Peter!

Wer nun sein Interesse bekundet, auf seiner Interneseite findet Ihr alle Infos über Preise, Ablauf, Wrackinfos...
Viel Spass bei Peter!
www.bubblewatcher.de

 

Ostsee Bubblewatcher