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Kritik - Sparte Fotografie

NIKON D80

Eingetragen am 28.01.2007

Dieser Artikel über die Nikon  D80 wird wahrscheinlich in ein paar Jahren völlig überholt sein, egal, vielleicht dient es zur Kaufentscheidung, auch wenn jemand eine D80 später gebraucht erstehen kann.
Nachtrag 12/2008

Ist er nun, lest den Bericht zur D90: NIKON_D90.html

Meine Ansprüche:
Legt man sein Haupaugenmerk auf qualitativ hochwertige Fotos und weniger auf SchnickSchnack wie Videos usw., führt kein Weg an einer DSLR vorbei!
So sehr ich Progammautomatiken mag, wenn es denn mal schnell gehen soll, so ist eine manuelle Einstellung für mich unabdingbar.
Die Einstellungen sollen intuitiv und einfach von statten gehen. Die Kamera soll robust sein, eine Auswahl an Objektiven sollte auch vorhanden sein.

Was also kaufen:
Zur Auswahl standen die Olympus D330 und die Canon EOS 400D. Mit dem Live-View erfüllt die Olympus D330 eigentlich all meine Wünsche. Allerdings haben mich Testfotos nicht wirklich überzeugt.
Leica bietet auch ein Live-View, nur mit ca. 2.500 Euronen sprengt die Kamera meinen Etat ;-)
Zur Wahl stand dann die Canon EOS 400D für rund 700 Euronen (Kit) und die Nikon D80 für ca. 1.700 Euronen (mit 18-200mm).
Beide Kameras habe ich in den Händen gehalten, habe mich durch das Menü gezappt, Bilder geschossen...

Warum ich mich für die NIkon D80 entschieden habe:

Nikon
Mit den Kit-Objektiven haben mich weder die Canon EOS 400D und noch weniger die Olympus D330 überzeugt.
Die Canon EOS 400D ist nicht schlecht, aber um sie auszureizen, muss in ein anderes Objektiv investiert werden.
Kostenmäßig landet man denn da auch bei weit über 1.000 Euro. Nach dem ich dann eine NIKON D80 in den Händen gehalten hatte, wußte ich, dass ich mit der Canon auf Dauer nicht glücklich werden würde. Die NIKON D80 bietet einige Vorteile, die die anderen Kameras dieser Preisklasse m.E. nicht erfüllen können. Wenn ich dann so viel Geld ausgebe, dann möchte ich mich später nicht ärgern und gebe lieber etwas mehr aus.



Der erste Eindruck:

Nikon
Auffälligkeiten:


Fazit:
Die NIKON D80 ist für mich mehr als eine Einsteigerkamera.
Zu dem deutlich teureren Modell D200 unterscheidet sie sich auch nur noch durch Kleinigkeiten und vor allem in dem Material. Das Gehäuse der D200 ist aus Metall, das der D80 aus Kunststoff. Trotzdem macht die D80 keinen billigen Eindruck, eher das Gegenteil! Gegenüber den deutlich günstigeren Einsteigermodellen merkt man schon beim Anfassen, dass die D80 in einer anderen Liga spielt.
Für den Funktionsumfang, Qualität und die Leistungen empfinde ich den Preis im Vergleich zur Konkurrenz noch als Preisgünstig, so weit man hier von günstig reden kann ;-)
Für jemand, der nur mal so ein paar Bilder machen möchte, vielleicht mit den Kompakten unzufrieden ist, mehr Qualität möchte ohne sich nicht all zu intensiv mit der Fotografie beschäftigen möchte und/oder dessen Etat begrenzt ist, dem empfehle ich doch eher die Canon EOS 400D.
Wer allerdings Wert auf künstlerische Gestaltung, Funktionsufang, Robustheit und Ergonomie legt, sowie höhere Ansprüche an die Fotografie stellt, dem ist die NIKON D80 unbedingt zu empfehlen!
Auch kann es sein, dass einem mit dem Einstieg in die digitale Fotografie die Sucht befällt ;-)
Auch hier empfehle ich, soweit es das Bankkonto zulässt, gleich die NIKON D80, bevor man sich später über die Ausgaben für ein reines Einsteigermodell ärgert...

Als Viewer für die .nef-Dateien empfehle ich IrfanView. IrfanView kann viel, aber keine Nef-Dateien lesen. Dazu benötigt ihr ein PlugIn, dann kann IrfanView aber auch alles. Downloadseite: irfanview.tuwien.ac.at/plugins.htm

Alle technischen Daten mit einem Profi-Test (na ja, auch subjektiv) findet man hier:
 www.digitalkamera.de/Info/News/35/98.htm

 

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