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Kritik - Sparte Fotografie

NIKKOR 18-200 VR

Eingetragen am 07.12.2008

Nikon NIKKOR 18-200 VRIch habe gerne ein Objektv für alle Situationen, ich mag nicht überall eine riesige Fototasche mit etlichen Objektiven mit mir herum schleppen. So hatte ich mir Ende 2006 ein Nikon Nikkor 18-200mm VR zugelegt.
Zuvor versuchte ich mich ihn Foren zu informieren, wie immer 2 Leute, 3 Meinungen ;-)
Sprachen die Einen von schlecht, sprachen die Anderen von gut. Ich denke, es ist immer eine Sache des Anspruches. Verglichen mit wirklich teuren oder Festbrennweiten-Objektiven, sieht das Nikon NIKKOR 18-200 VR natürlich alt aus. Aber die Qualität ist immer noch deutlichst besser, als bei den billigen KIT-Objektiven, dies war schon deutlich bei Testfotos im Laden auf dem Laptop erkennbar.
Hier ein paar Testbilder: Objektivtest NIKKOR 2,8/60mm. Das Ergebnis der Olympus 5060 gibt auch in etwa das wieder, was die KIT-Obejtive (vielleicht etwas besser) so brachten.
Dieser Bericht erfolgt nun nach gut 2 Jahren Dauereinsatz...

Auffälligkeiten des Nikon NIKKOR 18-200 VR:

 - Das Teleskop saugt förmlich den Schmutz ein. Schon nach kurzer Zeit war der Innenraum zugestaubt und ich war schockiert. Dies lässt sich aber gut reinigen, ohne dass das Objektiv eingeschickt werden muss. Lest dazu meinen Tipp: Reinigungstipp zum Nikkor 18-200mm

- Nervig ist bei dem Nikkor 18-200mm, dass der Zoom laufend heraus rutscht.

- Die Nase für das Bajonett ist aus Plaste. Nicht wirklich störend, aber in dieser Preisklasse hätte ich das nicht erwartet.

- Der Autofokus arbeitet vorbildlich schnell und leise.

- Die Naheinstellgrenze liegt bei 50 cm. Damit rückt man schon fast in den Makro-Bereich vor, wobei man hier natürlich ein gutes Makroobjektiv nicht ersetzen kann.

- Im Telebereich liefert das Zoom scharfe, wenig verzeichnete Bilder.

- Der Bildstabilisator (heißt bei Nikon VR) arbeitet sehr gut. Damit kann der Geübte um 2 bis 4 Belichtungsstufen länger belichten als ohne. Ein Stativ ersetzt der Bildstabilisator natürlich nicht und vor Verwackeln durch nervöse Hände schützt er natürlich auch nicht.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Negativ:

* Relativ starke Verzeichnung bei 18mm
* leichte Randabschattungen bei 18mm und Blende 3,5

Positiv:

* Hohe Auflösung bis zum Bildrand
* ab 20mm wenig Verzeichnung
* sehr guter Bildstabilisator (VR)
* gute Verarbeitung
* sehr schneller sicherer Autofokus

Fazit:

Nikon NIKKOR 18-200 VRSchon beim ersten Kontakt mit dem Nikon NIKKOR 18-200 VR hatte ich das Gefühl, etwas solides und robustes in den Händen zu halten (bis auf die Nase). Das Objektiv hat nun über 13.000 Schüsse, teilweise unter widrigen Wetterbedingungen hinter sich und arbeitet immer noch ohne Mucken und zur vollen Zufriedenheit.

Das Nikon NIKKOR 18-200 VR ist das richtige Objektiv für jeden, der gute Fotos vom Weitwinkel bis zum starken Telebereich machen will, ohne dafür gleich 3 oder 4 Optiken mitzuschleppen. Für Makroaufnahmen, Portrait, Reproduktionen u.s.w. rate ich noch zusätzlich zu dem Nikkor Mikro 2,8/60mm, siehe Testbilder, Link oben.

War das Preis-Leistungsverhältnis zu meiner Zeit befriedigend, ist es mittlerweile sehr gut. Ich denke, dass zu diesem Preis kein anderes Objektiv mit diesen Leistungen so preisgünstig zu erwerben ist.

Technische Daten:

Brennweite:
18 bis 200 mm (entspricht einem 27–300-mm-Objektiv bei Kleinbild)

Lichtstärke:
1:3,5 bis 5,6

Kleinste Blende:
22 bis 36

Aufbau des Objektivs:
16 Linsen in 12 Gruppen (zwei Linsen aus ED-Glas, drei asphärische Linsen)

Bildwinkel:
76° bis 8°

Naheinstellgrenze:
0,5 m

Filtergewinde:
72 mm

Abmessungen (ca.):
77 x 96,5 mm

Gewicht (ca.): ca. 560 g

Mitgeliefertes Zubehör:
Vorderer Objektivdeckel mit Schnappverschluss (LC-72; 72 mm), Hinterer Objektivdeckel (LF-1), Gegenlichtblende (HB-35), Objektivtasche (CL-1018)

 

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