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Wohnmobil - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 09.12.2015

Bild: istock.com/AustinArtist
WohnmobilViele Menschen, ich schon gar nicht, können und wollen auch im Wohnmobil auf das Internet verzichten. Ob es nun darum geht, Stellplätze zu suchen, andere Reiseinformationen einzuholen, den aktuellen Wetterbericht zu lesen oder auch mit den Daheimgebliebenen per Skype, E-Mail oder via den Sozialen Netzwerken in Kontakt zu bleiben – hierfür wird eine Internetverbindung benötigt. Einige Wohnmobilstellplätze und nahezu alle Campingplätze bieten ihren Gästen bereits einen WLAN-Zugang an. Auch wenn zumeist kostenlos, ist der Empfang oft schlecht bis unmöglich, wenn man vom Access-Point weiter entfernt steht. In solchen Fällen ist es meistens einfacher, mobiles Internet per Mobilfunk zu nutzen.

Wer mit einem Tablet oder SmartPhone unterwegs ist, hat in seinem Tarif zumeist auch einen Datentarif und ist so nicht von einem lokalen WLAN abhängig. Aber was machen die Wohnmobilisten, denen ein Tablet oder SmartPhone zum Surfen zu unhandlich oder für etliche Anwendungen nicht tauglich ist und auf ein Notebook deshalb nicht verzichten wollen?

Per Surf-Stick mit dem Notebook ins Internet

Doch was sich so einfach anhört, hat seine Tücken oftmals im Detail: Nicht alle Notebooks bieten einen integrierten UMTS Adapter, in den eine SIM-Karte eingelegt werden kann. Daher benötigen solche Urlauber zunächst eine UMTS PCMCIA-Karte oder einen UMTS-Surf-Stick sowie eine UMTS SIM-Karte.

Trotz kontinuierlichen Netzausbaus ist in Deutschland die UMTS-Netzabdeckung immer noch nicht optimal. Gerade in ländlichen Regionen ist oftmals nur 2G bzw. GPRS verfügbar – so entfällt schon einmal Skype, nur E-Mails & Co. können weiterhin abgerufen werden. Und zum Surfen sollte es doch mindestens eine EDGE-Verbindung sein. In der Regel bieten die Netzbetreiber sogenannte Internetflatrates für Mobilsurfer an, die auf der Seite von tarife.de einfach und komfortabel miteinander verglichen werden können.

In Deutschland sind diese Netze mit den nachfolgenden Maximalgeschwindigkeiten vertreten:

 

Schlechter Empfang mit dem Surfstick? - Tipps

Bild: istock.com/Groomee
CampingplatzWenn trotz Netz nur ein schlechter oder kein Empfang möglich ist, liegt es manchmal an der Außenhaut des Womos. Die Signalstärke wird durch die metallische Außenhaut (Faradayscher Käfig) des Aufbaus abgeschirmt. Anders sieht es aus, wenn das Mobil aus GfK besteht – dann sollte eigentlich der Empfang nicht gestört werden.

Ebenfalls verschlechternd wirken sich mit Aluminium bedampfte Rollos aus oder wenn die Wohnmobile auf dem Stellplatz sehr dicht beieinander stehen. Durch die Reflexion der Signalwellen an den Wohnmobil-Außenwänden entstehen störende Interferenzen. Dem entgegenwirken können Wohnmobilisten mit einem Verlängerungskabel, mit welchem der Surf-Stick wie eine Antenne ausgerichtet werden kann. Da sich der Surfstick dazu am Besten möglichst hoch außerhalb des Wohnmobils befinden sollte, ist diese Lösung bei Regen auch nicht wirklich optimal.

Um diesen Eventualitäten vorzubeugen, empfehle ich gleich einen Surfstick, mit dem man diese Probleme umgehen kann. Huawei bietet z.B. mit dem CRC9 einen Surfstick an, an dem eine externe Antenne anschließbar ist und optimal auf dem Dach mit Magnet befestigt werden kann. Eine 15dBi UMTS / LTE Antenne -und das ist schon eine sehr gute Verstärkung- kostet z.Zt. so um die 19,- Euro.
Einfach mal googln, das Setzen von Links macht hier in dieser schnelllebigen Zeit keinen Sinn...

Wie man sich ein WLAN im Wohnmobil aufbaut und dann auch mit einem Stick gleichzeitig ins Internet gehen kann, dazu habe ich hier eine Lösung beschrieben: WLAN_im_Wohnmobil

 

Mit dem Wohnmobil auf Reisen 69 Internet fuer unterwegs