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Tauchen - Sparte News

Luftanhalten schlägt aufs Hirn

Eingetragen am 15.08.2009

Längeres Luftanhalten beim Apnoe-Tauchen scheint die Blut-Hirn-Schranke zu beschädigen.

(Quelle: www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/305985.html)
Das Apnoe-Tauchen, bei dem Taucher ohne Sauerstoffflasche mehrere Minuten unter Wasser bleiben, ist möglicherweise doch schlechter fürs Gehirn als angenommen: Wenn Taucher ihren Atem über Minuten hinweg anhalten, erhöht dies einen Marker für eine Hirnschädigung im Blut.
Dies haben Forscher um Johan Andersson von der Lund-Universität in Schweden in einer Untersuchung mit Apnoe-Tauchern herausgefunden. Wiederholtes minutenlanges Luftanhalten könnte daher auf Dauer zu neurologischen Schäden führen, warnen die Forscher. Allerdings traten die erhöhten Werte nur vorübergehend auf, so dass bislang nicht sicher ist, ob wiederholtes Apnoe-Tauchen tatsächlich dem Gehirn schadet. Dies sollte in weiteren Studien geklärt werden, in denen die Taucher mehrere Jahre lang kontinuierlich untersucht werden, fordern Andersson und sein Team.
 

 

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