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Fotografie - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 07.12.2008

In der Werbung wird oft mit leichten Kameras geworben.
Bei DSLR-Kameras halte ich das aber für daneben...

Klar, Besitzer von kompakten Kameras wollen eine leichte Kamera, sonst würden sie sich ja nicht dafür entscheiden. Viele Besitzer, Anhänger dieser kompakten Kameras oder Neukäufer entscheiden sich nun doch für eine Spiegelreflex-Kamera, da diese zwar mit geringerem Funktionsumfang aber deutlich bessere Bilder machen und der Preisunterschied zu guten kompakten Kameras und  Einsteiger-DSLR nur noch marginal sind.
Etliche potentielle Käufer hat bisher das Gewicht vom Kauf einer DSLR abgehalten.

Auf diese Klientel scheint scheint die Werbung mit geringem Gewicht nahmhafter Kamerahersteller für ihre DSLR abzuziehlen, in sog. Vorstellungen oder Tests wird oft auf das geringe Gewicht  der Einsteiger-DSLR hingewiesen.

Ich halte das für Papperlapapp!

Je leichter eine Kamera, desto leichter werden Schwingungen übertragen. Belichtungszeiten unter 1/60 sind kaum möglich. Geht man in den Tele-Bereich, müssten es schon 1/250 sein. Unter etlichen Bedingungen ist dies nicht drin.
Eine schwere Kamera liegt fester in der Hand, Schwingungen werden nicht so leicht übertragen, so sind selbst Belichtungzeiten für den Geübten von 1/15 verwackelfrei zu realisieren.

Eine leichte Kamera ist für mich eher ein Ausschlusskriterium!

Wer sich für eine DSLR entscheidet, legt augenscheinlich Wert auf Qualität, auch mal ein Foto unter erschwerten Bedingungen zu schießen, ohne gleich ein Stativ dabei zu haben.

Nun gut, jeder nach seiner Fasson...
Jedenfall sollte man beachten, dass in der Werbung dargestellte Leichtgewichte kein Qualitätsmerkmal sind und nur nach den eigen Bedürfnissen zu betrachten sind.

 

Leichte oder schwere Kamera