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Fotografie - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 28.11.2013

WinterDer Winter steht vor der Türe und lockt mit superblauem Himmel zum Weiss, die Schneeflocken tanzen und die Eiskristalle bilden sich an Fenstern.
Die Fotoapparate halten auch locker um die - 20 Grad aus. Die Luft ist dann extrem trocken, da friert auch nichts ein.
Superschöne Motive der Fotografie, aber damit wir uns anschließend nicht ärgern und das Shooting ein Erlebnis wird, sollten einige Tipps beachtet werden.

Kameraaussrüstung:

Hier sollten wir nur mitschleppen, was wir auch wirklich brauchen. Benötigen wir einen Blitz? Wenn nicht, lassen wir ihn besser zu Hause. Wenn ja, setzten wir die Akkus erst dann ein, wenn wir ihn benötigen und tragen die Akkus am Körper (s. unter Akkus).
Die Kameraaussrüstung sollte zuvor trocken gelagert worden sein, damit sich kein Eis bilden kann.

Darauf achten, dass das Objektiv vorher sauber ist, wer bei -10 Grad auf sein Objektiv haucht, kann das Fotografieren anschließend vergessen ;-)

Wenn man gerade nicht fotografiert, sollte die Kamera zurück in die Tasche, dies ist immer noch wärmer, als wenn man sie um den Hals trägt. Wind kühlt die Kamera zusätzlich aus.

Akkus:

Die Kapazität von Akkus geht bei Kälte rapide in den Keller. Bei null Grad sind vielleicht noch ca. 60% vorhanden. Die Akkus sollten von daher voll aufgeladen sein.
Je nach dem, was man vor hat, ist noch ein Satz Ersatz-Akkus zu empfehlen. Diese sollten nah am Körper getragen werden (z.B. in der Hosen- oder Jacken-Innentasche) wo es wärmer ist.

Kamera akklimatisieren:

Das ist der wichtigste Punkt, möchte man seine Kamera am Leben erhalten!
Luft kann um so mehr Feuchtigkeit aufnehmen, je wärmer sie ist. Würde man die ausgekühlte Kamera unmittelbar der feuchteren Raumluft aussetzen, bildet sich Kondenswasser, was für die Mechanik und Kontakte nicht gerade förderlich ist. Dies kann bis hin zu einem Kurzschluss reichen.

Wir müssen dem Equipment also Zeit geben sich zu akklimatisieren. Konkret heißt das, die Kameratasche nach dem Ausflug erst einmal eine Weile (~ 1-2 Stunden) an einem nicht allzu warmen Ort zwischenzulagern. Z.B. Kofferraum, Garage, Keller, Treppenhaus, oder falls das nicht möglich ist, sie zumindest ins kühlste Zimmer der Wohnung zu stellen.
Das ganze Equipment dann einfach für diesen Zeitraum in der Tasche lassen und nicht auspacken, denn die kalte Tasche schützt die Ausrüstung auch noch vor zu schneller Erwärmung.
Es gibt Fälle, da ist eine Zwischenlagerung nicht möglich und es geht rein in die warme Stube. Z.B. von der Piste in die Hütte mit überwarmer feuchter Luft. Hier sollte dann zumindest der Akku entnommen werden. Auch wenn die Kamera aus ist, fließen hier noch Ströme.

Eigentlich ist es ja nicht all zuviel, was es zu Beachten gibt und nun, viel Spaß in der Natur und genießt den Winter!

 

Fotografieren im Winter