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Fotografie - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 06.11.2014

Foto: © istock.com/pictafolio
Foto CloudNach nunmehr über einem Jahrzehnt der digitalen Fotografie haben sich in der Regel eine Menge Fotos auf Laptop, Rechner, Tablet und Smartphone angesammelt. Diese wollen nicht nur gespeichert, sondern auch sortiert werden. Eine aufwendige Arbeit, bei der Cloud-Speicherdienste und Bildverwaltungsprogramme helfen.

Clouddienste schaffen Ordnung

Via Web-Oberfläche oder als App sind Fotos in der Cloud von überall abrufbar, denn in der Regel besitzen Fotografen nicht nur einen Rechner, sondern eine Fülle an End-Geräten, von denen sie auf ihre Fotos zugreifen. Leitz Cloud Transfer hilft, den Fotobestand einfach und schnell mit Freunden zu teilen. Die Zukunft des Fotoalbums liegt in der Cloud. Künftig haben Fotografen so auch von unterwegs alle Fotos parat.

Nützliche Bildverwaltungsprogramme sortieren selbstständig den Datenbestand der Kamera oder des Chips nach einstellbaren Kriterien, wie beispielsweise dem Aufnahmedatum. Sie erkennen Gesichter von alleine und können so Gruppierungen vornehmen oder eine Landkarte einbinden.

Bereits beim Import lassen sich so Fotos mit bereits vorgefertigten Metadaten versehen, wie beispielsweise Copyright-Informationen, Namen und Adresse des Fotografen oder auch Stichwörter. Nach dem Hochladen geht es dann ans Sichten und Bewerten. Ein guter Bildverwalter skaliert die Fotos hierbei nicht nur auf die Auflösung des Monitors, sondern in pixelgenauer Ansicht. So können schnell unscharfe Varianten entlarvt und gelöscht werden. Danach folgt die Bewertung oder auch Umwandlung mithilfe der Programme von RAW-Formaten in die geringere JPEG-Auflösung.

5 Tipps für den Aufbau eines Fotoarchivs in der Cloud

Diese Tipps sorgen für eine Übersicht im Fotoarchiv in der Cloud:

Foto: © istock.com/coloroftime
FotografEine auf verschiedene Speicherorte, wie zum Beispiel den eigenen Dateien, dem Desktop oder auf unterschiedliche Endgeräte verteilte Fotosammlung macht es dem Nutzer nahezu unmöglich, den Überblick zu wahren. Daher muss ein zentraler Speicherort bzw. ein zentrales Archiv her und hierfür eignet sich am besten die Cloud.

Nicht jeder Schnappschuss ist lohnenswert, aufbewahrt zu werden. Schlechte Fotos sorgen für einen schlechten Überblick, daher sollte Ausschuss bereits beim Sichten gelöscht werden – das erhöht den Durchschnitt der Bildqualität und vermeidet Frust.

In der Regel sortieren PC-Betriebssysteme Ordner automatisch nach Alphabet. Sinnvoller ist jedoch eine chronologische Abfolge. Wer sich gut in seinem Fotoarchiv zurechtfinden möchte, sollte dem Fotonamen das Datum nach dem Muster 2014-01_Name voranstellen.

Überarbeitete Kopien sollten vom Original zu unterscheiden sein. Hierbei hilft ein eindeutiges Suffix, wie zum Beispiel bearbeitetxxx oder kopiexx. Alternativ können Kopien oder bearbeitete Fotos auch in einem extra Unterordner abgelegt werden. Bei nicht Einhaltung besteht die Gefahr, dass Originale versehentlich überschrieben werden oder eine Fotovariante in geringer weboptimierter Auflösung als Original betrachtet wird.

Mittlerweile sind externe Festplatte mit einer Speicherkapazität von mehreren Hundert Gbyte sehr preiswert. Experten empfehlen, jedes Bild mindestens auf zwei unterschiedliche Wege zu speichern. Erst wenn dies gewährleistet ist, sollte die Speicherkarte endgültig gelöscht werden.

  1. Tipp: Fotos an einem Ort speichern
  2. Tipp: Ausschuss aussortieren
  3. Tipp: Ordnerstrategie entwickeln
  4. Tipp: Originale und Kopien kennzeichnen
  5. Back-ups anfertigen

 

Die Cloud als Alternative zum Fotoalbum