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Tauchen - Sparte

Eingetragen / aktualisiert am 21.08.2003

Deep Blue 2001Am 18. Mai begann in Gittelde / Harz wieder unser beliebtes Moped-Treffen der Taucher. Wir drei Oldenburger Taucher machten uns nachmittags gemeinsam auf den langen Autobahnweg bis zur BAB7 Abfahrt Seesen. Voller Hoffnung auf Sonnenschein, mit dem wir los fuhren...
Ab dem Dreieck Walsrode fing es dann an zu regnen, nein zu schütten. Der Regen, besser gesagt die Dusche hielt bis kurz vor Seesen an. In Gittelde hatten wir dann 30min, um trocken unsere Zelte aufzubauen.
Etwa 20 - 25 MopedfahrerInnen (man möge mir verzeihen, wenn meine Erinnerung keine genaueren Eindrücke wiedergeben kann!) waren auf dem Treffen. Etwa halb so viele Zelte standen auf der Wiese. Das Gelände, ein Clubgelände des ansässigen Mopedclubs ist ideal zum campen.
Im Clubhaus standen reichlich Getränke und der Grill wurde rechtzeitig, bevor ich irgend jemanden vor Hunger anfallen konnte, angeschmissen. Kurz nach unserer Ankunft trafen dann auch noch zwei "Landoldenburger" auf ihren Maschinen ein, so waren wir also fünf aus unserer Gegend. Der Regenschauer endete so plötzlich wie er begann und schon machte auch jemand das Lagerfeuer an.
Es ist schon komisch, wie ein Haufen erwachsener Menschen stundenlang schweigend auf das Feuer blicken kann, ohne sich zu langweilen. Man probiere das mal zuhause vor dem Fernseher :-)!

Der nächste Morgen - die ersten wurden ziemlich früh wach - und wenn erst mal ein paar Leute wach sind...
Anmerkung von M.S:
Dies hatte natürlich seine Gründe, welche in einem völlig durchgeknallten Hund und an unserem Gregor begründet lagen. Seltsamerweise war an diesem Morgen der Wald ringsum weg gesägt... ;-)

Deep Blue 2001Nach dem gemütlichen Frühstück wurde dann das Roadbook, auf dem jeder ersehen konnte, welche Tour für den Tag geplant war, verteilt. Wir einigten uns darauf, dass alle soweit im Pulk fahren außer denen, die etwas flotter fahren wollen - die warten dann einfach an den ausgemachten Treffpunkten auf die anderen.
Irgendwann ging es dann los. Zuerst tanken - der Tankwart freute sich, 20 - 25 Motorräder, jede etwa 10 - 15 Liter nachtanken, die Tankstelle war überfüllt, es passte (traute sich) kein Auto mehr rein! Nach etwa 10 km Fahrt wurde es dann einigen (3) zuviel ständig im Pulk zu fahren. Dieses Grüppchen riss dann aus um den Harz mit flotten, sportlicheren Schwüngen abzufahren. Bei den Treffpunkten sah man sich dann wieder. (Der Verfasser möchte hier nicht verraten, welche 3 Fahrer ausgerissen sind ;-)).
(M.S: Ich geb`s ja zu, ich bin abgehauen. Da hat man mal Kurven vor Augen und Anke, die mit dem Volvotel, die bei mir hinten drauf sass, machte sich auch schon mit seltsamen Erregungszuständen bemerkbar...)

Nach eines langen Tages ritt, nach einigen Kilometern auf Harzstraßen, dem richtigen und manchmal einem Irrweg, nach Talsperren und Wildschweinen,
(M.S.: die Sau hatte wohl Tollwut, die nahm selbst vor mir nicht reissaus)
trafen wir dann alle wohlbehalten am Nachmittag wieder auf dem Zeltplatz ein.

An diesem Nachmittag stellte uns die ansässige Badeanstalt Duschen
(M.S.: Hab wohl was verpasst, wäre ich aber frisch geduscht nach Hause gekommen, hätte das bei meiner U. bestimmt zu Verdachtsmomenten geführt..)
zur Verfügung, die gleich von einigen Fahrer(n)innen besucht wurden.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, abends nieselte es zwar kurz etwas,
(M.S.: Wäre auch egal gewesen, da die innere Feuchtigkeit eh die Oberhand behalten hätte)
blieb dann aber die Nacht trocken. Nach einer wiederum langen und schweigsamen Nacht
(M.S.: Gregor hätte besser beim Schlafen geschwiegen, was bei seinem Zelt so an Sägespänen zusammen kam..., überhaupt, das mit dem Schweigen kapier ich nicht...
am Lagerfeuer und einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen wurde es dann auch schon Zeit alle Zelte abzubrechen und sich wieder auf den Heimweg zu machen. Da sich das Wetter hielt fuhren wir drei natürlich den landschaftlich schöneren Weg durch das Weserbergland, waren aber trotzdem nach nicht einmal 4 Stunden
(M.S.: Will sagen, haben so richtig die Sau raus gelassen.)
wieder trocken zu Hause.

So schön kann es sein wenn sich Taucher mal mit Ihrem 2ten Hobby (M.S.: ???)
beschäftigen.

Das nächste Treffen findet dann in Celle/Gifhorn statt und ich werde bestimmt wieder dabei sein.
(M.S.: Ich auch! Hab mich doch glatt geärgert, dass Ippi die Sektbuddel für den Gesichtsältesten gewonnen hat, wo er doch nur gut aus sieht.. Hätte ich Morgens die Sturmhaube und die Sonnenbrille ausgelassen, hätte ich doch glatt eine Kiste "Dosenöffner" abgestaubt..)
Vielleicht finden sich ja noch ein paar Motorradverrückte Taucher die mitwollen?
(M.S. Sogar aus Wien sind zwei angereist...)

Vielen Dank noch einmal an Uli Hennecken und seinem Team sowie dem Mopedclub "Fichtenflitzer" aus Gittelde, der es uns dieses nette Wochenende ermöglicht hat.

Und sorry für den abgesägten Wald... ;-)

 

Deep Blue 2001