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Eingetragen / aktualisiert am 22.01.2015

Mit dem Buch "Armee im Aufbruch" suchen junge Offiziere und Offizieranwärter den gesellschaftlichen Dialog.

Ein Interview dazu: heute.de/buch-armee-im-aufbruch....

Ein Herr Marcel Bohnert beklagt sich über eine mangelnde bzw. Unbehaglichkeit gegenüber dem Militär oder Anerkennung.

Für mich ist das nur politisches Bla bla!
Er argumentiert, dass u.A. Terroristen in spe bekämpft werden, und dass (Zitat)

Jeder Soldat bekommt per Gesetz die Pflicht zur Tapferkeit auferlegt, so wie er Befehle erfüllen muss unter Aufgabe der eigenen körperlichen und seelischen Unversehrtheit. Und dafür wollen Soldaten gerade in Auslandseinsätzen auch anerkannt werden.

Sorry...
Wie in jedem Krieg geht es meiner Meinung nach nur um Machterhalt oder Sicherung von Ressourcen. Gerade Afghanistan ist so ein Beispiel, hier lagern ungeahnte Bodenschätze, die es zu sichern gilt.
Für mich sind die Argumentationen wie Menschenrechte oder Bekämpfung des Terrorismus nur vorgeschoben und Teil einer Propaganda die gerne auch von unseren Medien verbreitet wird!
Selbst bei den dort lebenden Menschen genießen die m.E. Besatzer oft nicht das größte Ansehen, vorsichtig ausgedrückt...

Hat sich irgendwie jemand dafür interessiert, als die Hutus geschäzt 1 Million Tutsis in Ruanda abgeschlachtet hatten? Ne, keine Sau...
Denn dort gab es nichts zu holen und der Westen hat seine Leute nebst Militär in Sicherheit gebracht und dem Schlachten tatenlos zugesehen!

Ich kann keinem Soldaten irgendwelchen Respekt entgegenbringen, der in jegwelchem Gebiet auf Grund unserer Propaganda unter Ausschaltung seines Hirns seinen Dienst tut und Schaden erleidet. Der macht das freiwillig, frei zitiert aus der Bibel, wer sich in Gefahr begibt...!
Er erledigt lediglich einen Job im Auftrag unserer Bundesrepublik.
Deutsche Soldaten haben für mich in Afghanistan, Kosovo oder sonstwo einfach nichts verloren! Für mich erfolgen die Einsätze einem politischem Kalkül und dienen weder der Menschlichkeit oder gar dem beliebten Polit-Spruch Deutschland am Hindukusch verteidigen.

Respekt hätte ich, wenn wie damals in Ruanda die Bundeswehr eingeriffen hätte, denn das hätte echt Leben gerettet und vielleicht einen Völkermord verhindert.
Ebenso Respekt für den Einsatz am Horn von Afrika, wo es wirklich um Schutz, auch von Deutschen, geht, wenngleich sie dort gefühlt eher Papiertiger waren. Oder die etlichen humanitäten nichtmilitärischen Hilfseinsätze im In- und Ausland...

Gott sei Dank denken viele Mitbürger ebenso, ein Herr Marcel Bohnert sollte mal über seine m.E. Gehirnwäschedenke der Politik nachdenken.
Würden sich deutsche Soldaten bzw. die Bundeswehr m.E. primär wirklich für Menschenrechte einsetzen, erführe ihnen vielleicht auch der gebührenden Respekt!
Jedenfalls nicht bei dem IMHO Propagandagefasel Kriegseinsätzen...

Zitat Bohnert: Wer Soldaten in Auslandseinsätze schickt, wird auch damit leben müssen, dass Begriffe wie Kampf, Gefecht, Kameradschaft wieder stärker betont werden.

Meiner Meinung nach kann man keinen Respekt erwarten, wenn Krieg eher der Politik folgt und die Sinnhaftigkeit der Bevölkerung nicht nahe zu bringen ist. Der größte Teil der Bevölkerung will offenbar eben nicht, dass sich die Bundeswehr an Kampfeinsätze beteiligt.
Respekt kann er oder die Soldaten alleine von jenen erwarten, die sie wirklich in Kampf-Auslandseinsätze schickt, nämlich von den Politikern...
Gott sei Dank hinterfragt ein großer Teil der Bevölkerung die Einsätze der Bundeswehr, das sollten ein Herr Bohnert oder die Soldaten vielleicht auch mal ohne den Blick durch die politische Brille machen. Sich je nach Ergebnis vielleicht dazu durchringen, schlicht den Dienst zu quittieren.
Wie schon gesagt, jeder Soldat tut seinen Dienst an der Waffe freiwillig und wird nicht dazu gezwungen. Dann muss er auch mit den nicht so netten Konsequenzen leben.

 

Anerkennung fuer Soldaten